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V Tagung der Polnischen Gesellschaft für die Phänomenologie
„Was ist die Phänomenologie?”

Am 26 November 2005 fand in Warschau die V Tagung der Polnischen Gesellschaft für die Phänomenologie „Was ist die Phänomenologie?” statt. Den Eröffnungsvortrag „Was ist die neue Phänomenologie?” hielt Professor Hermann Schmitz (Kiel). Die weiteren Plenarvorträge wurden von Professor Władysław Stróżewski (Krakau) und Stanisław Judycki gehalten. An der Paneldiskussion zu dem Hauptthema der Tagung nahmen Bogdan Baran (Krakau), Tadeusz Gadacz (Warschau), Małgorzata Kowalska (Białystok), Piotr Łaciak (Katowice) und Janusz Sidorek (Warschau) teil.

Während der Tagung wurden auch die Ergebnisse des I Wettbewerbs um den Preis der Polnischen Gesellschaft für Phänomenologie für das beste polnische Buch im Gebiet der Phänomenologie bekanntgegeben. Am Wettbewerb haben die folgenden Bücher teilgenommen:

  • Jaromir Brejdak: Słowo i czas. Problem rozumienia innego w hermeneutyce i w teorii systemu, Szczecin 2004;
  • Piotr Łaciak: Struktura i rodzaje poznania a priori w rozumieniu Kanta i Husserla, Katowice 2003;
  • Marek Maciejczak: Świat podług ciała w Fenomenologii percepcji Maurice Merleau-Ponty’ego, Warszawa 2003;
  • Mariusz Moryń: Wyczulenie i subiektywność, Poznań 2004
  • Maciej Potępa: Spór o podmiot w filozofii współczesnej, Warszawa 2003;
  • Maciej Potępa: Fenomenologia faktycznego życia. Martin Heidegger, Warszawa 2004;
  • Krzysztof Wieczorek: Spory o przedmiot poznania, Katowice 2004

Den Hauptpreis hat Piotr Łaciak (Katowice) mit dem Buch Struktura i rodzaje poznania a priori w rozumieniu Kanta i Husserla (Die Struktur und die Arten der apriorischen Erkentnis bei Kant und Husserl), Katowice 2003 gewonnen. Die Jury des Wettbewerbs hat beschlossen, daß das preisgekrönte Buch im höchten Maß die von ihr angenommenen Beurteilungskriterien erfüllt: die Originalität der Problemauffassung, die wissenschaftliche Zuverlässigkeit, die Kommunikativität, die Kohäsion des Gedankengangs sowie die wissenschaftliche Brauchbarkeit. Piotr Łaciak hat in seinem Buch das zentrale Problem der gegenwärtigen Philosophie erforscht, das auch für die theoretische Selbstbestimmung der Phänomenologie dezisiv bleibt, nämlich die Frage nach dem Apriori im Kontext des Verhältnisses zwischen dem Empirischen und dem Transzendentalen. Die Jury hat positiv beurteilt, daß Piotr Łaciak die Scheinbarkeit dieser Spaltung aufzuzeigen versucht und sein eigenes philosophisches Konzept in dieser Hinsicht darstellt. Indem Piotr Łaciak die Husserlsche Idee vom „materialen Apriori” auf das Kantiansche Konzept des „unreinen synthetischen Apriori” zurückführt und damit auf neue Weise die Spannung zwischen dem Transzendentalismus von Kant und Husserl deutet, hat er – so lautet das Verdikt – das Problem der apriorischen Erkenntnis am tiefsten und eingehendsten in der gegewärtigen polnischen philosophischen Literatur untersucht.